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Tiere und anderes Gepäck – die korrekte Ladungssicherung

Egal, ob bei einem Umzug, der Fahrt in den Urlaub oder einem normalen Ausflug: Schnell kann es passieren, dass man im Auto eine ganze Menge Gepäck mit sich führt. Wichtig ist hierbei nicht nur, dass alles in das Auto passt, sondern auch, dass die Ladung richtig gesichert ist. Sollte dies nicht der Fall sein, kann es passieren, dass dies unangenehme bis verheerende Konsequenzen für die Fahrzeuginsassen oder auch andere Verkehrsteilnehmer hat.

Die richtige Sicherung der Ladung

Wer die Ladung in seinem Fahrzeug richtig sichern möchte, sollte vor allem eine wichtige Grundregel beachten. Grundsätzlich gilt, dass schwere Sachen unten gelagert werden sollte, während leichte Ladung darauf transportiert werden kann. Außerdem sollte es vermieden werden, dass noch Platz zwischen der Ladung gelassen wird. Werden diese beiden Punkte beachtet, sichert sich die Ladung gegenseitig, da so nichts einfach verrutschen kann.

Lose Gegenstände hingegen können mit Zurrgurten befestigt oder mit Netzen gesichert werden. Das ist deshalb so wichtig, weil bereits kleine Gegenstände mit wenig Gewicht selbst bei Unfällen mit mittlerer Geschwindigkeit zu lebensgefährlichen geschossen werden können. Neben schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen können auch finanzielle Konsequenzen ein Nachteil schlecht gesicherter Ladung sein. Zwar übernimmt die Haftpflichtversicherung auch Schäden, die infolge grober Fahrlässigkeit entstehen, jedoch führt es zu Problemen, wenn man selbst durch die ungesicherte Ladung geschädigt wird.

Wie Haustiere gesichert werden können

Vierbeinige Begleiter unterliegen vom Prinzip her keiner Gurtpflicht, allerdings gelten sie hier im juristischen Sinne als Ladung, die ebenfalls gut gesichert werden muss. Hierfür gibt es diverse Möglichkeiten. Vom ADAC werden stabile Transportboxen als sicherste Möglichkeit gesehen. Hier sind Halter und Tier im Falle eines Unfalls am besten geschützt. Zusätzlich kann in einen Kombi ein gesondertes Trenngitter integriert werden. Geschirre mit kurzen Anschnallgurten sind vor allem für die Insassen des Fahrzeugs sehr sicher, da sie verhindern, dass das Tier bei einem Unfall durch das Fahrzeug schleudert, allerdings schützen sie das Tier nicht immer optimal vor Verletzungen.

Gegenstände, verändern bei einem Aufprall ihre wirkende Masse. So wird bei einem Aufprall von nur 50km/h das ursprüngliche Eigengewicht bis zu 50-fache erhöht.

Beispiele der wirkenden Massenkraft:

Handy (300g) → 15kg
Handtasche (3kg) → 150kg
Aktenkoffer (5kg) → 250kg
Großer Hund (40kg) → 2 Tonnen

(Quelle: DVR)